Trinkwasser

Trinkwasser wird heute mit modernster Technik gefördert und aufbereitet. Die Anforderungen an Reinheit und Qualität sind groß, die Gesundheit der Verbraucher hat höchste Priorität. Bevor unser Trinkwasser aus dem Hahn kommt, durchläuft es strenge Kontrollen und Analysen. So sind die Anforderungen in vielerlei Hinsicht höher als die an Mineralwasser.
Das Wasserversorgungsgebiet der e.wa riss umfasst mehrere Zonen, die mit Trinkwasser verschiedenen Ursprungs versorgt werden. Je nachdem ob das Wasser aus dem Pumpwerk Appendorf bzw. dem Pumpwerk Wolfental gefördert oder von den umliegenden Zweckverbänden bezogen wird, liefert die e.wa riss Trinkwasser verschiedener Härte an ihre Kunden.
 

Umfassende Trinkwasseruntersuchung der e.wa riss GmbH & Co. KG
Gemäß den gesetzlichen Vorschriften der Trinkwasserverordnung werden laufend Proben im Trinkwassernetz der e.wa riss entnommen.

Das untersuchte Trinkwasser entspricht in allen Parametern den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung.
Die nachfolgende Tabelle zeigt einige ausgewählte Parameter:   
Zone Proben vom Nitrat (mg/l) Gesamt-
härte
(mmol/l)
Härte-
bereich
Detaillierte
Zusammen-
fassung
Eigenwasser:          
Biberach-Hochzone 28.07.16
40,5
3,6 hart Jordanberg
Biberach-Niederzone

28.07.16

38,8 3,5 hart Lindele
Ringschnait-Hochzone 28.07.16 40,5
3,6

hart

Jordanberg
Ringschnait-Niederzone 28.07.16 40,5
3,6 hart Jordanberg
Wasserbezug:          
Ringschnait-Hochzone
(WV Rottumtal)
09.04.13
18.02.14
37,0 2,4 hart  
Jordanbad
(WV Ummendorf)
26.11.14
15.07.14
20
3,67 hart  
Rißegg/Rindenmoos
(Rotbach Wasserversorgung)

15.07.15

36,4

3,9 hart  
Stafflangen
(Ahlenbrunnengruppe)
02.12.14
08.04.14
39,0 2,79
hart  

Die Zuordnung Ihres Wohnortes zu den einzelnen Wässern (z. B. Hoch-/Niederzone) können bei der e.wa riss GmbH & Co. KG, Freiburger Str. 6, 88400 Biberach, Tel. 07351 3000-350 erfragt werden. Bitte wenden Sie sich auch bei Fragen zu weiteren Untersuchungen an uns.


Was ist Wasserhärte?

Sie wird durch die enthaltene Menge der lebenswichtigen Mineralien: Calcium und Magnesium definiert.
Beim Versickern des Regenwassers im Boden, nimmt es unter anderem diese beiden Mineralien auf. Je mehr davon im Wasser enthalten sind, desto "härter" ist es.

Bis Ende Januar 2007 wurde in Deutschland üblicherweise die Gesamthärte in
°dH angegeben.
Die Umsetzung der europäischen Richtlinien führte dazu, dass seither auch in Deutschland die Härte in Millimol je Liter (mmol/l) angegeben wird.

Aus den früher vier Härtebereichen sind mittlerweile drei geworden:

- weich: weniger als 1,5 mmol/l Calciumcarbonat (entspricht 8,4 °dH)
- mittel: 1,5 bis 2,5 mmol/l Calciumcarbonat (entspricht 8,4 bis 14 °dH)
- hart: mehr als 2,5 mmol/l Calciumcarbonat (entspricht mehr als 14 °dH)


Aufbereitungsstoffe der Wasserversorgung e.wa riss:

Nach § 11 TrinkwV kann das Trinkwasser im gesamten Versorgungsnetz geringe Mengen Natriumhydrochlorid (Chlor) enthalten.
In der Wasseraufbereitungsanlage Lindele (Biberach-Niederzone) wird der Aufbereitungsstoff Ozon verwendet.


Auswahl geeigneter Materialien für die Hausinstallation:

Es besteht die Gefahr
der selektiven Korrosion bei schutztauchverzinkten Eisenwerkstoffen (Zinkgeriesel) im Versorgungsgebiet der Hoch- und Niederzone Biberach.

  Wasserqualität