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Panoramafoto: Biberach

Kundeninformation zur Erdgas-Jahresrechnung

(vom 24.01.2023)

Dezember-Soforthilfe

Das Erdgas-Wärme-Soforthilfe-Gesetz sieht eine Entlastung für Gaskunden in zwei Schritten vor. Eine vorläufige Entlastung und eine endgültige Entlastung.

Bereits im Dezember hat die e.wa riss auf die Erhebung des Dezemberabschlages verzichtet (vorläufige Dezember-Soforthilfe).

Alle Kundinnen und Kunden, die am 1. Dezember von der e.wa riss mit Erdgas versorgt wurden, erhalten in Ihrer aktuellen Jahresverbrauchsabrechnung für 2022 eine Gutschrift über die staatliche Dezember-Soforthilfe (endgültige Dezember-Soforthilfe).

Unterscheidung zwischen vorläufiger und endgültiger Dezember-Soforthilfe 

Vorläufige Entlastung

Als vorläufige Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger hat die e.wa riss auf die Erhebung des Dezemberabschlages verzichtet. Die Gaskunden mussten keinen Dezemberabschlag bezahlen.

Endgültige Entlastung

Gemäß der im nächsten Absatz beschriebenen gesetzlichen Berechnungsmethode wird die endgültige Dezember-Soforthilfe in den Jahresabrechnungen für 2022 gutgeschrieben. Die Gutschrift ist auf der ersten Seite der Rechnungen unter der Zeile „Restforderungen/Guthaben“ zu finden. Die endgültige Entlastung kann höher oder niedriger ausfallen, als die vorläufige Entlastung. Betrug der Dezemberabschlag Beispielsweise 250 Euro, so hatten die Kunden durch den Verzicht auf die Abbuchung im Dezember 250 Euro mehr Geld zur Verfügung. Die tatsächlich zustehende endgültige Entlastung beträgt beispielsweise nur 238,50 Euro. Dann kann auch nur dieser Betrag von 238,50 Euro in der Jahresrechnung gutgeschrieben werden.

Wie wird die endgültige Entlastung der Dezember-Soforthilfe berechnet? 

Die endgültige Dezember-Soforthilfe ergibt sich auf Grundlage der Vorgaben des Gesetzgebers wie folgt:

  1. Ein Zwölftel (1/12) des im September prognostizierten Jahresverbrauchs ist die Basis für die Entlastung. In der Regel ist dies der Jahresprognoseverbrauch, der dem Abschlagsplan 2022 zu Grunde lag.
  2. Dieses Zwölftel wird multipliziert mit dem im Dezember 2022 geltenden Bruttoverbrauchspreis des Vertrags.
  3. Dazu kommt ein Zwölftel (1/12) des im Dezember 2022 geltenden Bruttogrundpreises des Vertrags.

Hier zur Veranschaulichung ein Berechnungsbeispiel:

  • Die Jahresverbrauchsprognose im September lag bei 21.000 kWh. 1/12 davon sind 1.750 kWh.
  • Der Bruttoverbrauchspreis betrug im Dezember 13 Cent/kWh brutto.
  • Der Jahresgrundpreis im Dezember betrug 132,00 Euro. 1/12 davon sind 11,00 Euro.
Berechnung Ergebnis
1.750 kWh x 13 Cent =  227,50 Euro
1/12 des Jahresgrundpreises = 11,00 Euro
Entlastung Dezember-Soforthilfe = 238,50 Euro

 

Häufig gestellte Fragen zur Dezember-Soforthilfe  

Weitere Informationen zur Dezember-Soforthilfe hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für Sie zusammengefasst. 

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