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Leere Hochbehälter für beste Trinkwasserqualität

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(vom 16.03.2022)

Die e.wa riss sorgt dafür, dass Biberach mit Teilorten sowie Warthausen und Aßmannshardt täglich mit Trinkwasser in bester Qualität versorgt werden. Darüber hinaus unterstützt die e.wa riss auch andere Gemeinden in der Trinkwasserversorgung, wie beispielsweise Ummendorf, Hochdorf, Gutenzell-Hürbel, Ingoldingen oder Uttenweiler. Am 22. März findet der diesjährige Weltwassertag unter dem Motto „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“ statt. Mit dem Weltwassertag machen die Vereinten Nationen jedes Jahr speziell auf eines ihrer Nachhaltigkeitsziele aufmerksam. Das Ziel heißt die "Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten". Damit soll uns immer wieder die große Bedeutung der wertvollen Ressource Wasser, aber auch die Herausforderungen der Wasserversorgung verdeutlicht werden. Normalerweise würde die e.wa riss an diesem Tag wieder Führungen durch das Wasserwerk anbieten. Coronabedingt müssen diese allerdings nochmals entfallen. Die e.wa riss ermöglicht dennoch einen Blick hinter die Kulissen der Wasserversorgung. Denn zu einer zuverlässigen Versorgung mit bestem Trinkwasser gehören neben regelmäßigen Kontrollen auch die Zustandsbewertung und Reinigung der Wasser-Hochbehälter. Diese Tätigkeiten führt das Anlagen-Team der e.wa riss derzeit in den verschiedenen Gemeinden durch.

Ein Hochbehälter speichert das Trinkwasser für einen bestimmten Teil der Bevölkerung, also beispielsweise für eine Gemeinde. Er enthält immer mindestens einen Tagesbedarf an Trinkwasser. Das Grundwasser, dann als Rohwasser bezeichnet, gelangt nach der Gewinnung in den Hochbehälter, teilweise muss es vorher aufbereitet werden. Vom Hochbehälter fließt das Trinkwasser anschließend über das Wassernetz zu den Verbrauchern. Der Hochbehälter ist also eine wichtige Zwischenstation zur Bevorratung des Trinkwassers. Biberach sowie Warthausen und Aßmannshardt werden von zwei Hochbehältern aus versorgt. Der Hochbehälter Jordanberg fasst rund 6 Millionen Liter Trinkwasser, der im Wasserwerk Lindele rund 3,5 Millionen Liter sowie rund 2 Millionen Liter Rohwasser welches als Vorrat zur Aufbereitung vorgehalten wird.

Mindestens einmal im Jahr prüft und reinigt die e.wa riss die Hochbehälter. Vor kurzem war der Ummendorfer Hochbehälter an der Reihe. Dieser enthält rund 1,6 Millionen Liter Trinkwasser. „Da ein Hochbehälter aus zwei Wasserkammern besteht, von denen immer nur eine gereinigt wird, merken die Bürgerinnen und Bürger davon gar nichts,“ erklärt Steffen Barwind vom Anlagen-Team der e.wa riss. Sobald die Wasserkammer leer ist, reinigt das Team diese mit spezieller Arbeitskleidung und Reinigungsausrüstung. „Wir reinigen nur mit herkömmlichem Wasser. Etwas Anderes ist nicht notwendig,“ so Barwind. Vom Trinkwasser, das anschließend wieder in die Kammer einläuft, werden Proben entnommen und im Labor untersucht. Erst wenn das Labor grünes Licht gibt, kann die Wasserkammer wieder ans Netz angeschlossen werden. Vom Verschließen des Zuflusses bis zur Wieder-Inbetriebnahme der Kammer vergeht somit rund eine Woche.

Doch warum ist das notwendig? Neben dem Reinigen überprüft das Team auch die Qualität und Beschaffenheit der Kammer und deren Einbauten und kann sich so ein besseres Bild vom aktuellen Zustand des Behälters machen. Diese Zustandsbewertung, wird immer wichtiger. Begutachtet werden dabei die Oberflächen, Ein- und Auslaufrohre, die Armaturen und die Fernwirktechnik. Durch die Vielzahl an Behältern die das Team der e.wa riss bewirtschaftet, ist ein guter Vergleich untereinander möglich. Auf eventuelle Veränderungen kann vor Schadenseintritt daher sofort reagiert werden.

Auch außerhalb der Reinigungszeiten überwacht und kontrolliert das Team der e.wa riss die Hochbehälter ständig im Rahmen von Begehungen vor Ort. Außerdem überprüfen die Mitarbeiter täglich die Bewirtschaftung der Hochbehälter, also die Befüllung und Entleerung. „Wir haben hier sehr hohe Qualitätsstandards und engmaschige Kontrollintervalle, auf die wir sehr viel Wert legen,“ erklärt Johannes Rabatscher, Teamleiter für den Bereich Anlagen bei der e.wa riss.

Zwischen der Ummendorfer und der Biberacher Wasserversorgung gibt es sogar einen Notverbund. Dies bedeutet, dass die Wasserversorgungen sich im Notfall aushelfen können, um die Versorgung sicherzustellen.

Markus Zieher reinigt eine Wasserkammer des Hochbehälters Ummendorf, die 800.000 Liter Trinkasser fasst. Von diesem Hochbehälter aus werden Ummendorf und Fischbach sowie deren Teilorte versorgt.
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