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Wärmeversorgung in Biberach

Kalte Nahwärme Hochvogelstraße

Die e.wa riss hat im Biberacher Wohngebiet Hochvogelstraße eine Anlage zur Nutzung von Erdwärme nach dem Prinzip der Kalten Nahwärme errichtet. Diese wurde 2016 in Betrieb genommen.
Die Erdwärme wird mithilfe eines Erdsondenfeldes gewonnen. Dafür wurden 35 Erdsonden bis in eine Tiefe von 200 Metern versenkt. Die Erdwärme wird innerhalb der Erdsonden von einem Wasser-Glykol-Gemisch aufgenommen und durch unterirdisch verlegte Leitungen in die Häuser transportiert. Für den Hausbesitzer entfällt damit eine eigene, kostenintensive und mit Risiko behaftete Erschließung einer eigenen Umweltwärmequelle. Insgesamt hat das Leitungsnetz in der Erde eine Länge von 2.440 Metern. Die Anlage wird mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Die Wärmegewinnung und -lieferung erfolgt somit zu 100 Prozent regenerativ.

Der Begriff „Kalte Nahwärme“ rührt von dem niedrigen Temperaturniveau des Wasser-Glykol-Gemisches her. Durch die niedrigen Temperaturen müssen Leitungen nicht aufwendig gedämmt werden. Dies spart Investitionskosten.

Die eigentliche Wärmegewinnung erfolgt in den Gebäuden der Hausbesitzer. Jedes Haus verfügt über eine Wärmepumpe, die dem Wasser-Glykol-Gemisch die zuvor aufgenommene Erdwärme entzieht. Die Wärmepumpen sind im Besitz der Bauherren. In umgekehrter Richtung kann das System auch kühlen, indem es Wärme aus Häusern abführt und ins Erdreich leitet. Für den Betrieb der Wärmepumpen bietet die e.wa riss einen speziellen Naturstromtarif an. Bauherren können sich somit für eine komplett regenerative Wärmeversorgung entscheiden.

Das Haus wird über eine Netzanschlussleitung – diese führt über das Grundstück – an die Nahwärmeringleitung angeschlossen. Im Inneren der Gebäude wird die Wärme über eine Anschlusseinheit, die sich im Heizraum befindet, übergeben. Die Anschlusskosten werden von den Bauherren getragen.

Vorteile der Kalten Nahwärme:

  • Der Bauherr muss die Energiequelle nicht selbst erschließen. Die Erdsonden und das Netz werden durch die e.wa riss betrieben und gewartet. Dies bedeutet eine hohe Versorgungssicherheit.
  • Der Hausbesitzer kann auf kalkulierbare Betriebskosten zählen, da diese unabhängig von den Preissteigerungen für Gas und Öl sind.
  • Indem die im Erdreich gespeicherte Wärmeenergie genutzt wird, gelangt verglichen mit der Gasheizung weniger Kohlendioxid in die Umwelt. Wenn die Wärmepumpe mit Naturstrom betrieben wird, geht der CO2-Ausstoß sogar gegen null.
  • Das Erdreich als Wärmequelle bietet im Jahresverlauf nahezu konstante Temperaturen. Für die Wärmepumpen-Anlage ergibt sich dadurch eine höhere Effizienz im Vergleich zu Wärmepumpen, die auf die Umgebungsluft als Wärmequelle zurückgreifen.

Die gesetzlichen Vorgaben entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) für Bauherren werden bei Anschluss an die Kalte Nahwärme eingehalten.

Hier können Sie folgende Dokumente herunterladen:

Schematische Darstellung Kalte Nahwärme Schematische Darstellung Kalte Nahwärme

Holzhackschnitzelanlage Rissegger Steige

Die e.wa riss betreibt im Wohngebiet „Rissegger Steige“ in Biberach eine Heizzentrale mit einer Holzhackschnitzelanlage, die 1999 in Betrieb genommen wurde. Die Anlage versorgt insgesamt 104 Reiheneinfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser. Rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Wärme werden in der Anlage jährlich produziert. Durch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen weist die Holzhackschnitzelanlage eine neutrale CO2-Bilanz auf und trägt somit zum Klimaschutz bei.

Weitere Wärmeanlagen

Im Wohngebiet „Fünf Linden“, im Sennhof und in der Memelstraße in Biberach betreibt die e.wa riss Blockheizkraftwerke in Verbindung mit Gaskesseln. Im Wohngebiet „Fünf Linden“ versorgt die e.wa riss 19 Mehrfamilienhäuser, im Sennhof und in der Memelstraße je vier städtische Gebäude mit Wärme.