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Trinkwasserpreis

Trinkwasserpreis in Biberach 

Trinkwasser in Deutschland ist ein hohes Gut und Lebensmittel Nummer 1. Nicht so hoch ist hingegen der Preis. Rechnet man den durchschnittlichen Trinkwasserverbrauch und das durchschnittliche deutsche Einkommen gegen, muss jeder Einwohner nur etwa anderthalb Minuten für seinen kompletten Tagesbedarf an Trinkwasser arbeiten.

Warum gibt es regional Unterschiede bei den Wasserkosten? 

Innerhalb der Bundesrepublik schwanken die Wasserpreise stark. Diese Differenzen gehen größtenteils auf die strukturellen Rahmenbedingungen vor Ort zurück, auf die der Versorger keinen Einfluss hat. Topografische Gegebenheiten, also die Geländestruktur und die lokale Bodenzusammensetzung, sowie die Siedlungsstruktur im Versorgungsgebiet bestimmen, wie aufwändig Wassergewinnung und -bereitstellung sind.

Gibt es im Versorgungsgebiet beispielsweise Flusswasser, müssen die Wasserversorger erst Schadstoffe herausfiltern. In bergigen Regionen fallen höhere Pumpkosten an. In sandigem Untergrund lassen sich Tiefbauarbeiten leichter und kostengünstiger durchführen als in felsigem Untergrund; auf dem Land besser als in dicht besiedelten Strukturen. All das wirkt sich auf den Preis aus. Auch der Bevölkerungsschwund ist ein großes Thema. Wo weniger Menschen die Anlagen nutzen, werden auch die Kosten auf weniger Haushalte verteilt. Auch weit verstreute Siedlungen und zahlreichere Leitungen wirken sich steigernd auf den Preis aus.

Wie sinnvoll sind Trinkwasser-Preisvergleiche? 

Ein Vergleich der Trinkwasserpreise in den verschiedenen Wasserversorgungsgebieten gestaltet sich aufgrund der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten relativ schwierig. Preisvergleiche zeigen nicht an, ob ein Versorger überhöhte Preise fordert oder einfach nur schwierige Bedingungen vorfindet und einen größeren Aufwand betreiben muss, um dieselbe Wasserqualität zu erreichen. Außerdem müssen sich alle Versorger an gesetzliche Vorgaben halten und eine gleichbleibende Trinkwasserqualität gewährleisten.

Wie verteilen sich die Kosten für die Trinkwasserversorgung?  

Die Kosten für die Trinkwasserversorgung setzen sich aus zwei Posten zusammen: Dem Grundpreis und dem Arbeitspreis. Der Grundpreis stellt einen fixen Kostenbestandteil dar, welcher etwa 75 Prozent des Gesamtpreises ausmacht. Lediglich 25 Prozent hängen vom tatsächlichen Trinkwasserverbrauch der Verbraucher ab.

Grundpreis  

Der Grundpreis deckt die Festkosten des Versorgers ab. Diese bestehen aus Wassergewinnung und -aufbereitung, Bau und Wartung des Rohrnetzes sowie Personalkosten. Der Betrag hängt von der Wasserzählergröße beziehungsweise der Anzahl der Wohneinheiten ab.

Arbeitspreis  

Beim Arbeitspreis handelt es sich um die Kosten, die für jeden bezogenen Kubikmeter Wasser anfallen. Die Versorgungsunternehmen unterscheiden hierbei zwischen Trinkwasser und Abwasser. Der Arbeitspreis ist die Komponente, mit welcher der Verbraucher seine Wasserrechnung beeinflussen kann.

Wie viel bezahle ich für mein Trinkwasser? 

Der Wasserpreis in Deutschland ist verglichen mit anderen Ländern relativ hoch. Allerdings ist auch die Qualität des Wassers meist höher als woanders. Die deutsche Trinkwasserverordnung hat die regelmäßige Trinkwasseranalyse zur Pflicht gemacht und sorgt seit 1975 dafür, dass Trinkwasser in Deutschland mit zum weltweit besten zählt.

Der Trinkwasserpreis liegt hierzulande bei etwa zwei Euro Wasserkosten pro Kubikmeter. Ein Kubikmeter sind 1.000 Liter Trinkwasser, so dass Wasserkosten pro Liter bei etwa 0,2 Cent liegen. Verbraucher können sich jederzeit bei ihrem kommunalen Wasserversorger über die Höhe ihrer Trinkwasserentgelte (Grundpreis und Arbeitspreis) informieren und die persönlichen Wasserkosten berechnen. Jeder Wasserversorger hat die Pflicht, seine Preise zu veröffentlichen.

Aktuelle Preise für Trinkwasser der e.wa riss (gültig ab 1. Januar 2021)

Die aktuellen Wasserkosten für die Wasserversorgung in und um Biberach, berechnet anhand des Preises für einen Kubikmeter ( = 1.000 Liter) Wasser, finden Sie hier. Die Preise des Trinkwassers setzen sich aus einem Verbrauchspreis je Kubikmeter Wasser und einem Grundpreis gestaffelt nach Zählergröße zusammen:

 

Verbrauchspreis netto brutto*
je m³ Wasser 1,90 € 2,03 €

 

monatlicher Grundpreis Einzelzähler
Zählergröße:
Kennzeichnung Kennzeichnung
EWG MID netto brutto*
QN 2,5 Q3 = 4 5,10 € 5,46 €
QN 6 Q3 = 10 12,00 € 12,84 €
QN 10 Q3 = 16 18,75 € 20,06 €
QN 15 Q3 = 25 36,50 € 39,06 €
QN 25 Q3 = 40 64,00 € 68,48 €
QN 40 Q3 = 63 85,75 € 91,75 €
QN 60 Q3 = 100 97,75 € 104,59 €
QN 100 Q3 = 160 102,75 € 109,94 €
QN 150 Q3 = 250 150,75 € 161,30 €
Zähler-Standrohr – monatlicher Grundpreis 85,00 €  90,95 €

 

monatlicher Grundpreis Verbundzähler
Zählergröße: netto brutto*
QN 25 Q3 = 40 165,75 € 177,35 €
QN 40 Q3 = 63 205,75 € 220,15 €
QN 60 Q3 = 100 248,00 € 265,36 €
QN 150 Q3 = 250 372,25 € 398,31 €

 

* Die gekennzeichneten Bruttopreise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer in Höhe von sieben Prozent. Sie sind aus den Nettopreisen errechnet und entsprechend gerundet. Bei der Abrechnung werden jeweils die Netto-Preiselemente zugrunde gelegt; dem daraus resultierenden Rechnungsbetrag wird die Umsatzsteuer hinzugerechnet.

Bei weiteren Fragen zum Preis unseres Trinkwassers oder anderen Anliegen kontaktieren Sie uns gerne per Telefon, E-Mail oder schauen Sie persönlich bei uns in der Freiburger Straße 6 vorbei.

Aktuelle Abwasserkosten der Stadt Biberach (gültig ab 1. Januar 2020) 

Die e.wa riss zieht im Auftrag der Stadt Biberach die Abwassergebühren ein. Es wird eine Abwassergebühr je Kubikmeter (= 1.000 Liter) Frischwasserbezug (an der Wasseruhr abgelesen) und eine Niederschlagswassergebühr je Quadratmeter versiegelte Grundstücksfläche berechnet. Diese richtet sich nach den überbauten und befestigten Flächen auf einem Grundstück, die unmittelbar (Kanalanschluss) oder mittelbar (über Straßenentwässerung) an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sind, sowie nach der Art des Versiegelungsgrades (Dachflächen, asphaltierte Flächen, Kiesflächen, Grünflächen usw.).

Aktuelle Abwassergebühren (gültig ab 1. Januar 2020) 
Die Schmutzwassergebühr beträgt je Kubikmeter Abwasser 1,38 €
Die Niederschlagswassergebühr beträgt je Quadratmeter versiegelte Fläche 0,46 €
Wird Abwasser in öffentliche Kanäle geleitet, die nicht an ein Klärwerk angeschlossen sind, beträgt die Gebühr je Kubikmeter Abwasser 0,70 €

 

Auf Abwassergebühren wird keine Mehrwertsteuer fällig.

Für Rückfragen zu den Abwassergebühren wenden Sie sich bitte an die Stadtentwässerung Biberach, Zeppelinring 50, 88400 Biberach. Informationen zur Niederschlagswassergebühr erhalten Sie telefonisch unter 07351/51-757 und 07351/51-646 oder per E-Mail an stadtentwaesserung@biberach-riss.de.

Im Folgenden stehen Ihnen weitere Dokumente zum Download bereit:

Wie kann ich Trinkwasser sparen?

Lediglich rund 25 Prozent der Wasserkosten hängen vom tatsächlichen Trinkwasserverbrauch ab. Durch Wassersparen kann man also nur rund ein Viertel des Preises überhaupt beeinflussen. Denn egal wie viel man verbraucht: Anlagen und Netze für die Aufbereitung und Verteilung sind, unabhängig von der genutzten Menge, weiterhin erforderlich.

Deutschland ist Spitzenreiter beim Wassersparen 

In Deutschland gehen die Menschen sehr bewusst mit dem Rohstoff Wasser um, so dass der Wasserverbrauch immer weiter sinkt. Mittlerweile liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei circa 120 Litern am Tag. Das macht uns im europäischen Vergleich zu Spitzenreitern. Wassersparen kann jedoch auch zum Problem werden. Fließt das Trinkwasser zu langsam durch die Rohre oder stagniert sogar, können sich Keime bilden und es kann zu Korrosionen in den Rohren kommen. Um dennoch eine hohe Trinkwasserqualität zu gewährleisten, müssen die Wasserrohre von den Wasseranbietern regelmäßig durchspült werden. Wird Wasser also privat gespart, müssen viele tausend Liter Trinkwasser dennoch durch das Rohrnetz gepumpt werden, um die Leitungen optimal freizuhalten.

In privaten Haushalten profitiert die Umwelt am meisten, wenn möglichst wenig Warmwasser verbraucht wird. Denn ein großer Teil des verbrauchten Leitungswassers wird vorher erwärmt, so dass Wasserverbrauch auch Energieverbrauch bedeutet.

Um nachhaltig Wasser zu sparen, muss man jedoch nicht auf Komfort verzichten.

10 Tipps zum Wassersparen  

  1. Spül- und Waschmaschine immer ganz befüllen
  2. Geschirrspülmaschine nutzen, anstatt von Hand zu spülen
  3. Zahnputzbecher benutzen
  4. Duschen statt baden
  5. Sparduschkopf benutzen
  6. Spar- oder Stopptaste bei der Toilettenspülung benutzen
  7. Regenwasser zum Bewässern auffangen
  8. Garten nur morgens oder abends bewässern
  9. wassersparende Geräte verwenden
  10. Rasen seltener mähen und bestenfalls nicht bewässern

Virtuelles Wasser 

Virtuelles Wasser ist Wasser, das bei der Herstellung eines Produkts benötigt wird. Eine Tasse Kaffee brüht man mit etwa 125ml Wasser. Virtuell verbraucht diese Tasse Kaffee jedoch etwa 140 Liter Wasser für die Bewässerung und Verarbeitung der Kaffeebohnen. Tomaten aus Spanien, täglicher Fleischverzehr: Überall wird unsichtbares Wasser verbraucht. Setzt man beim Einkauf auf regionale und saisonale Produkte, spart man virtuelles Wasser und kann unmittelbar den wasserarmen Gegenden Rechnung tragen.

Wasser von der e.wa riss 

Die Zuordnung Ihres Wohnortes zu den einzelnen Wässern (beispielsweise Hoch- oder Niederzone) können Sie direkt bei uns erfragen. Auch bei allen Fragen rund um das Anmelden Ihres Wasserzählers, den Wasserpreis und die Rechnung sind wir gerne für Sie da. Kontaktieren Sie uns!

FAQ Trinkwasserpreise

Was kostet 1 Liter Wasser aus der Leitung?

Wie kann ich meine Wasserkosten berechnen?

Was kostet Wasser pro Monat?

Was ist der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Person?